Mitarbeitergeschenke – eine Investition, die sich auszahlt

Und plötzlich sind Sie mehr als der Brötchengeber. Sie lösen Muskelverspannungen, sorgen fürs seelische Gleichgewicht, Sie halten Ordnung und helfen, Alltagssituationen zu meistern. Kleines Mitarbeitergeschenk, große Wirkung! Verantwortungsvolle Arbeitgeber haben einen guten Draht zu ihren Mitarbeitern. Das auch mal zu zeigen, kann sich lohnen. Ein Mitarbeitergeschenk drückt Anerkennung und Wertschätzung aus, es kann Belohnung sein, es sorgt für kleine Glücksmomente – und für eine dauerhaft stärkere Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

1. Warum sind Mitarbeitergeschenke so wichtig?

Wenn wir an Geschenke denken, denken wir an eine unbeschwerte Kindheit. Bunt eingepackte Spielsachen unterm Weihnachtsbaum, der Geschenketisch am Geburtstag – vielleicht auch nur an den fröhlichen Stempelabdruck, den die Grundschullehrerin unter das erfolgreiche Diktat gesetzt hat. Geschenke und Belohnungen lösen Freude aus und das funktioniert nicht nur bei Kindern. Anerkennung ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden. Natürlich könnten Mitarbeiter sich einen Artikel meist auch selbst kaufen, den sie als Geschenk erhalten. Aber würden sie es auch tun? Nicht, wenn Mitarbeitergeschenke originell sind. Entscheidend ist aber ohnehin die Geste des Schenkens, das Signal: „Ich finde toll, was du für mich tust!“ Ebenso wichtig aber ist es, dass Mitarbeiter ein Geschenk auch gebrauchen können. Dann kann eine einfache Maßnahme wie ein Mitarbeitergeschenk entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

2. Warum ist es so schwer, passende Mitarbeitergeschenke zu finden?

Gehören Sie zu den Menschen, die nicht gern schenken? Oder die sich zumindest schwertun, etwas Passendes zu finden? Die Tage vor Weihnachten oder Geburtstagen der Liebsten sind belastend für Sie? Damit sind Sie nicht allein, Schenken ist zwischenmenschliche Kommunikation – und viel komplexer als ein Gespräch mit seinem Gegenüber. Mit einem Geschenk drücken Sie Anerkennung aus, sie sagen: „Du bedeutest mir etwas, deshalb habe ich etwas für dich.“ Ihre Geste erfordert eine Reaktion. Nicht reagieren oder das Thema wechseln sind keine Optionen für den Beschenkten. Vielleicht lagen Sie mit einem Geschenk schon einmal daneben. Vermutlich haben Sie es sofort bemerkt, selbst wenn der Beschenkte die unangenehme Situation überspielen wollte. Deshalb ist es auch so herausfordernd, passende Mitarbeitergeschenke auszuwählen. Wenn man ein paar Dinge beachtet, ist es aber gar nicht so schwer, gute Mitarbeitergeschenke zu finden und damit Freude zu machen. Wichtig ist es, auf ein passendes Thema zu setzen, den richtigen Wert zu finden, Qualität zu schenken und die Verbindung zum Unternehmen herzustellen.

Das alles sind Dinge, um die sich beschenkte Mitarbeiter übrigens keine Gedanken machen. Für sie sind Mitarbeitergeschenke eine weit weniger komplexe Angelegenheit. Sie freuen sich einfach über die Anerkennung und darüber, dass ihr Chef sich Zeit genommen hat, etwas zu finden, das Freude bereitet.

3. Worauf sollte man bei Mitarbeitergeschenken achten?

Mitarbeitergeschenke sind dann gut, wenn Mitarbeiter sich darüber freuen und sie gebrauchen können. Klingt simpel, ist aber herausfordernd. Beispiel Taschenlampe, immer noch ein beliebtes Mitarbeitergeschenk: Da gibt es den Beschenkten, der immer wieder abends vor der dunklen Haustür steht und blind das Schlüsselloch suchen muss. Er wird sich über den praktischen Alltagshelfer freuen. Da gibt es aber den anderen Beschenkten, der in dieser Situation ganz selbstverständlich das Display seines Mobiltelefons als Beleuchtung benutzt – oder die ins Smartphone integrierte Taschenlampe. Er wird eine Taschenlampe als Mitarbeitergeschenk nicht gebrauchen können, sie würde nutzlos an seinem Schlüsselbund hängen. Im schlimmsten Fall ärgert er sich sogar über die in seinen Augen schlechte Wahl des Geschenks. Deshalb zurück zum Anfang: Mitarbeitergeschenke sind dann gut, wenn möglichst ALLE Mitarbeiter sich darüber freuen und sie gebrauchen können. Solche Geschenke gibt es, entscheidend ist das passende Themenfeld.

Wenn Sie also einen echten Alltagshelfer liefern, hat die Qualität von Mitarbeitergeschenken eine große Bedeutung. Mitarbeitergeschenke, die schon auf den ersten Blick als Billigprodukte zu erkennen sind, sind ein No-Go. Wenn ein Kugelschreiber nach kurzer Zeit auseinanderfällt, kann das gut gemeinte Geschenk nach hinten losgehen: Der Mitarbeiter ärgert sich und fühlt sich nicht wertgeschätzt. Eine wertige Erscheinung und eine robuste Verarbeitung sind daher wichtige Kriterien von Mitarbeitergeschenken. Die Verbindung zum Unternehmen spielt ebenso eine große Rolle. Das Firmenlogo, durch Druck oder Gravur stimmig auf Mitarbeitergeschenken angebracht, ruft das Unternehmen bei jeder Benutzung ins Gedächtnis.

4. Was sind gute Mitarbeitergeschenke?

Wenn Sie bei Mitarbeitergeschenken auf das passende Thema setzen, kann fast nichts mehr schiefgehen. Der Artikel muss aus einem Themenfeld stammen, das (fast) jeden betrifft: Sport und Bewegung spielen eine immer größere Rolle im Leben der Menschen, zahlreiche Trends können mit Mitarbeitergeschenken aufgegriffen werden. Gesundheit, Lifestyle oder Wellness sind ebenfalls geeignete Themen – fast jeder ist auf der Suche nach Ausgleich im Alltag. Und natürlich eignen sich auch praktische Helfer für Küche, Esszimmer oder Büro gut als Mitarbeitergeschenke. Das Thema ist immer Ausgangspunkt der Suche.

Jetzt fehlt nur noch der Griff zum passenden Produkt: Trinkflaschen oder Trinkbecher für Sport, Wanderungen oder den Bürotag. Faszienbälle für den Ausgleich nach dem Arbeitstag. Stabile Aufbewahrungshüllen für Smartphone und Zubehör oder edle Kugelschreiber. Das sind Beispiele für gelungene Geschenke, die (fast) alle Mitarbeiter erreichen.

5. Wie viel sollten Mitarbeitergeschenke kosten?

Wir alle lernen früh: Es ist die Geste, die zählt, nicht der Wert. Ein günstiges, passend ausgewähltes Geschenk kann viel mehr Freude bereiten als ein höherwertiges, zum Beispiel ein einfallsloser Geschenkgutschein. Bei Mitarbeitergeschenken ist die Sache nicht ganz so einfach. Zum einen müssen Unternehmen steuerliche Aspekte beachten, zum anderen sendet der Wert eines Geschenkes gerade in einer geschäftlichen Beziehung sehr wohl Signale.

Der US-Ökonom Joel Waldvogel hat vor über 25 Jahren nackte Zahlen des Schenkens untersucht: Insgesamt spricht er von einem großen Verlust, der jedes Jahr an Weihnachten entsteht – weil Menschen ihre eigenen Bedürfnisse besser kennen als die ihrer Mitmenschen und deshalb so oft danebengreifen. Beschenkte würden nach der Studie vor allem dann den finanziellen Wert eines Geschenkes als zu gering einschätzen, wenn sie keine Verwendung dafür haben.

Auch wenn Sie bereits gelernt haben, wie Sie derartige Klippen umschiffen und Mitarbeitergeschenke finden, die (fast) alle erreichen: Es ist wichtig, sich vor dem Schenken über den finanziellen Wert eines Geschenkes Gedanken zu machen.

6. Zu welchem Anlass sollte man Mitarbeitergeschenke einsetzen?

Ganz eindeutig: Kleine Gesten wirken immer, vielleicht dann besonders gut, wenn der Mitarbeiter gar nicht mit einem Geschenk rechnet. Als spontane Wertschätzung für den täglichen Einsatz im Unternehmen. Aber natürlich bietet sich ein Geschenk auch immer an, um eine konkrete Leistung zu belohnen: Zielerreichung, Überstunden für ein dringendes Projekt, Krankheitsvertretung oder die Anwerbung eines neuen Großkunden. Und dann sind da noch die Anlässe, die nach Mitarbeitergeschenken schreien: Weihnachten, Geburtstage, Jubiläen, Beförderungen, Promotion, Rückkehr nach Elternzeit oder langer Krankheit, Ausbildungsabschluss oder Pensionierung.

Außerdem dürfen Chefs auch gern an Partner und Kinder ihrer Mitarbeiter denken. Mitarbeitergeschenke zu Verlobung, Hochzeit, Silberhochzeit oder Goldhochzeit, zu Geburt oder Taufe eines Kindes, zur Einschulung, Konfirmation oder Schulabschluss sind können steuerlich ebenso geltend gemacht werden wie zu verschiedenen weiteren Anlässen.

7. Was ist steuerlich bei Mitarbeitergeschenken zu beachten?

Natürlich zählt die Geste. Aber wenn ein Mitarbeiter Steuern für sein Geschenk bezahlen muss, kann die Freude schnell verfliegen. Die gute Nachricht: Chefs können ausgiebig steuerfrei schenken, die Anlässe sind vielfältig: Geburtstag, bestandene Ausbildung, bestandene Prüfungen, Promotion, Beförderung, Jubiläum oder Pensionierung. Verlobung, Hochzeit, silberne und goldene Hochzeit. Geburt eines Kindes, Taufe, Einschulung, Schulabschluss oder Konfirmation. In all diesen Fällen sind Mitarbeitergeschenke steuerfrei, wenn sie folgende Bedingung erfüllen: Ihr Wert darf 60 Euro nicht übersteigen, sonst muss ein Arbeitnehmer den vollen Wert versteuern. Allerdings gelten die 60 Euro pro Geschenk und Anlass – es sind also mehrere Geschenke im Jahr möglich, beispielsweise zu Geburtstag, Hochzeit und Geburt eines Kindes.

Weihnachten allerdings gehört nicht zu den steuerlich begünstigten Anlässen für ein Mitarbeiter-Geschenk. Doch keine Sorge: Auch das Weihnachtsgeschenk kann steuerfrei bleiben – im Rahmen der Freigrenze von 110 Euro pro Jahr für Betriebsveranstaltungen. Für 110 Euro zuzüglich Umsatzsteuer pro Person können Arbeitgeber bis zu zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr durchführen, beispielsweise Weihnachtsfeiern, die nicht lohnversteuert werden müssen. Für diese 110 Euro dürfen Essen und Getränke, Übernachtungen, aber auch Weihnachtsgeschenke bezahlt werden. Diese müssen nur Bestandteil der Veranstaltung sein. Und da kann sogar der monatlich mögliche Sachbezug von 44 Euro hinzuaddiert werden. Jede Menge Anlässe und Möglichkeiten also, um Mitarbeitern mit Geschenken eine Freude zu bereiten.

Sind Mitarbeiter-Geschenke weniger als 10 Euro wert, ist das alles ohnehin kein Problem: Dann gilt das Geschenk als Streuwerbeartikel und ist sowieso steuerfrei. Auch wenn es mehrere kleine Geschenke im Wert von weniger als 10 Euro gibt. Auch Geschäftspartner und/oder Kunden freuen sich über Geschenke, hier gilt es ebenso, Regelungen zu beachten: Damit der Beschenkte keine Lohnsteuer auf sein Geschenk bezahlen muss, kann der Schenkende diese pauschal mit 30 Prozent des Geschenkpreises „mitbezahlen“. Wenn Geschenk plus Steuerpauschale zusammen weniger als 35 Euro kosten, kann das Geschenk aber immerhin als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, der Vorsteuerabzug ist dann ebenfalls möglich.

Sieben Regeln für Mitarbeitergeschenke

  1. Schenken Sie – andernfalls verschenken Sie Potenzial
  2. Setzen Sie auf Qualität, sonst erreichen Sie mit einem Mitarbeitergeschenk das Gegenteil
  3. Schenken Sie Nützliches – wer ein Mitarbeitergeschenk nicht brauchen kann, fühlt sich nicht wergeschätzt
  4. Setzen Sie aufs richtige Thema, am besten auf eines, mit dem sie (fast) jeden erreichen
  5. Achten Sie auf den stimmigen Wert eines Mitarbeitergeschenkes
  6. Nutzen Sie passende Gelegenheiten, um Mitarbeiter zu beschenken
  7. Achten Sie auf steuerliche Aspekte von Mitarbeitergeschenken


Angebot anfordern

Angebot anfordern